Schlafprobleme ?


Schlafprobleme und welche Einschlafhilfe am besten wirkt

Schlafstörungen: Diagnose, Ursachen und Selbsthilfe

 

Probleme beim Einschlafen, ständiges Aufwachen, völlig gerädert aufwachen… Schlafprobleme treffen früher oder später jeden einmal. Rund 35% der Deutschen leiden immer wieder unter Schlafstörungen, wobei Frauen etwas häufiger betroffen sind als Männer. Oftmals wird aus Verzweiflung zu verschreibungspflichtigen Schlafmitteln gegriffen. Doch wann ist man wirklich von anhaltenden Schlafstörungen betroffen? Was sind mögliche Ursachen der Schlafprobleme und wie kann man diese wirkungsvoll bekämpfen?

Warum Schlaf so wichtig ist

Durch Schlaf tankt der Körper Energie. Wie eine Batterie, die nach intensiver Nutzung abends leer ist, muss auch der Körper nach einem langen Tag wieder aufgeladen werden. Dieser Prozess folgt einem natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Der normale Schlafrhythmus ist an den Wechsel von Tag und Nacht angepasst. Bestimmte Nervenzellen, wie beispielsweise der Sehnerv, sind mit weiteren Nervenzellen im Gehirn verbunden, die direkten Einfluss auf unsere Körpertemperatur oder auch die Bildung von Hormonen wie Melatonin haben. Nimmt unser Körper wahr, dass es langsam dunkel wird, sinkt langsam unsere Körpertemperatur und der Körper schüttet Melatonin und Wachstumshormone aus, die den Schlaf begünstigen. Morgens fällt der Melatoninspiegel wieder ab und Kortisol wird ausgeschüttet, das uns munter werden lässt. Dann erhöht sich auch die Körpertemperatur wieder.

 

Unser Gehirn und unser Nervensystem arbeiten tagsüber unter Hochleistung. Im Schlaf können sich diese dauerbeanspruchten Nervenzellen erholen und regenerieren. Erlebnisse, die wir tagsüber gesammelt haben, werden von unserem Gehirn im Schlaf geordnet, selektiert und verarbeitet. Sogar gelernt wird im Schlaf. Erlernen wir etwas Neues, wie beispielsweise neue Vokabeln einer Fremdsprache, werden die neu geknüpften Nervenverbindungen während des Schlafs verfestigt und so im Gedächtnis verankert. Wer gesund und genügend schläft, lernt somit leichter und auch nachhaltiger.

 

Aber nicht nur das Gehirn, auch andere Organe werden direkt vom Schlaf beeinflusst. Je nach Schlafphase passen sich auch wichtige Körperfunktionen wie die Verdauung, der Blutdruck oder auch die Muskelspannung an. Im Tiefschlaf sinkt unser Blutdruck beispielsweise auf ein Minimum. Wird dieser Tiefschlaf oft unterbrochen oder muss der Betroffenen nachts sogar mehrmals aufstehen, steigt der Blutdruck und die Gefahr des anhaltenden Bluthochdrucks.

 

schlafprobleme - einschlafhilfe

Keine Frage – Schlaf ist enorm wichtig. Aber wieviel Schlaf ist eigentlich gesund?

Genauso wie es unterschiedliche Biorhythmen und damit Frühaufsteher und Nachteulen gibt, ist auch die benötigte Schlafmenge von Mensch zu Mensch verschieden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass durchschnittlich 7-8 Stunden am effektivsten sind. Ausschlaggebend für die individuelle gesunde Menge an Schlaf ist, wie fit und ausgeruht sich ein Mensch tagsüber dann fühlt. Oftmals ist die benötigte Schlafmenge dieselbe, nur auf unterschiedliche Tageszeiten verteilt. Eine Person schläft vielleicht 8 Stunden in der Nacht durch, während eine andere 7 Stunden Schlaf als ausreichend empfindet, am Nachmittag dann aber nochmal ein einstündiges Nickerchen einschiebt. Ein erhöhtes Schlafbedürfnis am Tag kann jedoch auch ein Hinweis auf unbewusste Unterbrechungen oder Störungen des Schlafs in der Nacht sein.

Wann leidet man unter Schlafprobleme?

Viele Menschen haben zwar subjektiv das Empfinden, schlecht oder wenig zu schlafen, fühlen sich tagsüber aber körperlich und auch mental fit und ausgeruht. Das persönliche Wohlbefinden spielt eine enorm wichtige Rolle bei der Diagnose einer Schlafstörung. Experten sprechen hier deshalb auch vom „nicht erholsamen Schlaf“. Umgekehrt gibt es nämlich auch Menschen, die der Meinung sind, genug und erholsamen Schlaf zu bekommen, tagsüber aber über Schläfrigkeit, Konzentrationsschwächen oder Erschöpfung klagen.

Wenn man mindestens einen Monat lang mehrmals in der Woche nicht richtig schlafen kann, sich tagsüber kraftlos und erschöpft fühlt und hierfür keine akuten Ursachen wie Stress oder Krankheit vorliegen, sollte man zum Arzt gehen.

Neben einem Fragenkatalog, der dem Arzt hilft, die Schlafstörung richtig einzuordnen, wird auch das Führen eines Schlaftagebuchs empfohlen, das Aufschluss über die Schlafmenge, mögliche Schlafunterbrechungen, subjektive Empfindungen und äußere Störfaktoren geben soll. Darüber hinaus erfolgt eine umfangreiche körperliche Untersuchung, die mögliche unbekannte Ursachen wie Bluthochdruck, Atemwegsbeschwerden oder andere Schlafräuber identifizieren kann. Bringen diese Untersuchungsmethoden keinen Aufschluss, kann eine weitere Untersuchung im Schlaflabor erfolgen.

 schlafprobleme - einschlafhilfe

Das häufigste Schlafproblem, über das geklagt wird, ist die primäre Insomnie, bei der keine konkreten Ursachen für die Schlafprobleme gefunden werden können. Diese kann sich folgendermaßen äußern:

 

  • Als Einschlafstörung: Langes Wachliegen vor dem Einschlafen, trotz extremer Müdigkeit. Im Extremfall kann dies bis zu drei oder vier Stunden dauern.
  • Als Durchschlafstörung: Sehr unruhiger und leichter Schlaf, unterbrochen durch häufige und lang andauernde Wachzeiten.
  • Als vorzeitiges Aufwachen: Erwachen nach nur wenigen Stunden Schlaf, mit anschließendem Wachliegen.
  • Als Schlafrhythmusstörung: Störung der sonst regel- und gleichmäßigen Wach- und Schlafphasen.

                    

Die meisten Betroffenen haben Probleme nachts überhaupt einzuschlafen, wachen während der Nacht oft auf und werden trotz des Schlafmangels morgens sehr früh wieder wach. Andere können gut und schnell einschlafen, die Schlafqualität nimmt aber im Laufe der Nacht immer weiter ab und gegen morgen ist es mit dem Schlaf ganz vorbei. Eine sogenannte sekundäre Insomnie ist auf konkrete Ursachen zurückzuführen. Dies können psychische Erkrankungen sein, manchmal stecken aber auch körperliche oder neurologische Krankheiten dahinter. Aber woher kommen solche Schlafstörungen überhaupt?

 

Mögliche Ursachen für Schlafprobleme

Unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird durch fein abgestimmte Nervensignale im Körper gesteuert. Werden diese Signale durch bestimmte Einflussfaktoren beeinflusst oder gestört, kann das auch Auswirkungen auf unseren natürlichen Schlafrhythmus haben. Zu solchen Einflussfaktoren gehören Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten oder auch eine einfache Tasse Kaffee. Die hierin enthaltenen Stoffe, haben direkten Einfluss auf die Botenstoffe im Gehirn, die unserem Körper das Signal zum Schlafen oder Wachbleiben geben. Der Mythos, dass Wein für guten Schlaf sorgt, ist somit nur teilweise wahr. Zwar schläft man danach schneller ein, jedoch sorgt Alkohol für unruhigen und unterbrochenen Schlaf – die Schlafqualität leidet. Auf das Gläschen Wein direkt vor dem Schlafengehen sollte als lieber verzichtet werden.

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Neben solchen äußerlichen Faktoren spielt heutzutage immer häufiger die Psyche eine entscheidende Rolle bei Schlafproblemen. Kreisen die Gedanken beim Einschlafen um akute Probleme, Sorgen oder Ängste, schüttet der Körper automatisch Stresshormone aus, die den gesamten Organismus wieder wachrütteln. Der Körper kommt nicht zur Ruhe und wir liegen wach. Da bei der Steuerung der unterschiedlichen Schlafphasen dieselben Hormone beteiligt sind, die auch bei einer Depression ins Ungleichgewicht geraten, können Schlafstörungen auch ein Hinweis auf eine Depressionserkrankung sein. Eine solche sekundäre Insomnie kann aber nicht nur psychische Ursachen haben, manchmal stecken auch körperliche oder neurologische Krankheiten dahinter.

 

Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Ignoriert man die Anzeichen einer ernstzunehmenden Schlafstörung, kann das gravierende Folgen haben. Neben Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder depressive Verstimmungen, kann auch eine verminderte Leistung am Arbeitsplatz oder auch ein erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr auftreten. Erhält der Körper nur 4 Stunden Schlaf, kann das mit einem alkoholisierten Zustand bei 0,5 Promille verglichen werden. Die Reaktionsfähigkeit nimmt stark ab, Koordinationsschwierigkeiten und kurze Aussetzer sind keine Seltenheit. Studien weisen darauf hin, dass fast jeder vierte tödliche Verkehrsunfall im Zusammenhang mit Schlafstörungen oder zumindest Schlafmangel steht.

Auch auf das Immunsystem nehmen Schlafprobleme direkten Einfluss. Da der Körper während des Schlafs Infekte besser bekämpfen und das Immunsystem ungestört arbeiten kann, signalisiert er uns bei einer Erkrankung im Bett zu bleiben. Tests zufolge werden Menschen, die regelmäßig nur 6 Stunden oder weniger schlafen, tatsächlich bis zu viermal häufiger krank als Langschläfer.

Manche Folgen treten aber auch erst nach einiger Zeit auf und werden auch oftmals nicht direkt als Auswirkungen einer Schlafstörung wahrgenommen. Hierzu zählen ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen oder auch schwere Depressionen.

Schlaf ist enorm wichtig für unsere Gesundheit. Aber was hilft, wenn man nicht schlafen kann?

 

Der verzweifelte Griff zu Medikamenten

Leidet man schon einige Zeit unter Schlafstörungen, möchte man nur noch eins: einmal wieder richtig durchschlafen. Der Griff zu verlässlichen Schlafmitteln scheint hier die vermeintlich einzige Lösung zu sein. Ärzte verschreiben in diesem Fall sehr gern Benzodiazepine, die besonders zuverlässig wirken und dem Patienten schnell zu der so dringend gebrauchten Dosis Schlaf verhelfen. Leider führt die Einnahme solcher Präparate erhebliche Nebenwirkungen mit sich.

schlafprobleme - einschlafhilfe

Oftmals zieht sich die Wirkung des Schlafmittels bis weit in den Folgetag hinein, was zu unerwünschter Müdigkeit, Aufmerksamkeitsdefiziten und Schwindel führen kann. Zudem wird die Fahrtüchtigkeit durch Benzodiazepine stark beeinträchtigt, weshalb das Führen von Autos und Maschinen während der Einnahme problematisch ist. Das ist besonders für Personen problematisch, die morgens mit dem Auto zur Arbeit fahren oder einer Arbeit nachgehen, bei der sie Maschinen bedienen müssen.

Auch für ältere und gebrechliche Personen eignet sich diese Art medikamentöser Behandlung nur bedingt. Da Benzodiazepine auch entspannend auf Muskeln wirken, kann die Gehfähigkeit beeinträchtigt sein, was gerade bei älteren Menschen leicht zu Stürzen und Folgeschäden führen kann. Weitere unangenehme Nebenwirkungen können Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder auch ein gesteigerter Appetit sein.

Aber nicht nur kurzfristig bringen Schlafmittel unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Besonders gravierend sind die Langzeitwirkungen der Benzodiazepine. Bereits nach 1 bis 4 Wochen können diese Schlafmittel zu einer körperlichen und psychischen Abhängigkeit führen. Nach der Nikotin- und Alkoholsucht stellt die Benzodiazepine-Abhängigkeit die dritthäufigste Suchterkrankung in Deutschland dar. Regelmäßiger Konsum kann außerdem zu Wutanfällen, Depressionen oder Halluzinationen führen. Setzt man die Benzodiazepine abrupt ab, können schwere Entzugserscheinungen wie Erbrechen, Krampfanfälle oder sogar Psychosen die Folge sein.

Betrachtet man die erheblichen Risiken dieser Behandlungsmethode und die verhältnismäßig kurze Linderung der Schlafstörungen, sollte langfristig besser zu alternativen gesünderen Mitteln gegriffen werden.

 

Natürliche und gesunde Einschlafhilfe

Natürliche Einschlafhilfen sind nicht nur sehr gut verträglich, sie haben kaum Nebenwirkungen und wenn, dann oftmals zusätzliche positive Auswirkungen auf Organe und Wohlbefinden.

Baldrian

Das wohl bekannteste natürliche Schlafmittel ist Baldrian. Dabei ist Baldrian nicht nur ein altbewährtes Hausmittel, sondern auch moderne klinische Tests und Versuche bestätigen die schlaffördernde Wirkung von Baldrian-Präparaten. Wissenschaftler vermuten, dass die ätherischen Öle in der Baldrianwurzel auf den Botenstoff GABA einwirken, der als einer von vielen Botenstoffen des Gehirns dafür sorgt, dass wir besser und leichter einschlafen. Zudem wirkt Baldrian krampflösend und sorgt für innere Ruhe und Gelassenheit.

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Melatonin

Eine weitere Schlaf Hilfe ist Melatonin. Als körpereigenes Hormon reguliert es unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und wird in der Zirbeldrüse produziert. Das geschieht jedoch nur bei Dunkelheit, weshalb der Melatoninspiegel abends ansteigt, nachts gegen zwei oder drei Uhr seinen Höhepunkt erreicht und morgens wieder abfällt, sobald Tageslicht vom Körper registriert wird. Kommt unser Körper durch bestimmte Umstände wie beispielsweise Schichtarbeit oder Fernreisen mit der Melatoninproduktion durcheinander, können Melatonin-Präparate besonders wirksam sein und dafür sorgen, dass wir leichter und besser einschlafen.

 

Melisse

Zwar kein direktes Schlafmittel, aber eine Hilfe zum Einschlafen ist Melisse. Bereits seit dem Mittelalter wird der alten Heilpflanze eine beruhigende Wirkung zugesprochen und auch heute noch wird sie gegen nervöse Unruhen und Schlaflosigkeit gern eingesetzt. Wie genau Melisse im Körper wirkt ist wissenschaftlich noch nicht vollkommen geklärt, man nimmt jedoch an, dass die ätherischen Öle der Melisse auf den Histamin- und Serotonin-Haushalt des Körpers einwirken. Während die schlafhemmende Histaminausschüttung eingedämmt wird, wird die Bildung von schlafförderndem Serotonin angeregt. So erleichtert Melisse das Einschlafen und bringt ganz nebenbei noch positive Nebenwirkungen mit sich. Hierzu zählen antivirale, entzündungshemmende und krampflösende Eigenschaften des Heilkrauts.

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L-Trypthophan

Eine Vorstufe des Hormons Serotonin und damit auch Melatonin ist die Aminosäure L-Trypthophan. Diese Aminosäure ist für unseren Körper essenziell und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Durch unausgeglichene Ernährung oder Stress kann der Trypthophanbedarf erhöht oder auch einfach die Aufnahme zu gering sein. Wird ausreichend L-Tryptophan zugeführt, bleibt der Serotoninspiegel tagsüber nahezu konstant und begünstigt die Bildung von Melatonin und damit das Einschlafen am Abend. Aufgrund der zusätzlich stimmungsaufhellenden Wirkung wird L-Tryptophan auch als natürliches Antidepressivum genutzt.

 

Besser einschlafen mit WUG Relax Sleep Gum

WUG Relax ist ein funktionaler Kaugummi und die ideale Unterstützung zum Entspannen und Einschlafen. Die Einschlafhilfe beinhaltet die bereits angeführten natürlichen Stoffe Baldrian, L- Tryptophan, Melatonin und Melisse und vereint damit die Vorteile dieser natürlichen Schlafmittel.

 schlafprobleme - einschlafhilfe

Da beim Kauen die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, setzt eine spürbare Wirkung bereits nach 5 Minuten ein. Andere herkömmliche Mittel in Tabletten- oder flüssiger Form durchlaufen zunächst für 30 oder 40 Minuten den Verdauungstrakt, bevor die Wirkung einsetzen kann. So kann man mit WUG Relax besonders schnell schlafen. Gesüßt wird das Kaugummi mit Steviolglykosiden, was es auch Diabetikern erlaubt WUG Relax zu nutzen. Besonders angenehm ist auch der dezente Minzgeschmack. Das Sleep Gum wird ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt. Es kann überall mitgenommen werden und wiegt nur 2g. Die effektive Einschlafhilfe ohne Nebenwirkungen.